Wir lassen uns nicht vergiften!

Uli Blauert hat eine Online-Petition gestartet. Gilftmülldeponien soll es verboten werden, sich selbst zu kontrollieren.Den Link finden Sie hier

https://secure.avaaz.org/de/petition/Bundesregierung_Ende_der_Selbstueberwachung_von_Giftmuelldeponien/?kyVtUhb

Wir hoffen auf viele Unterstützer.

 

Antwort auf unseren offenen Brief vom 10.02.2014

Endlich ist die Antwort auf unseren offenen Brief eingetroffen. Wir wollten Ihnen diese nicht vorenthalten.

Bitte klicken Sie hier

 

150 Demonstranten kämpfen gegen Giftmülldeponie

Kamp-Lintfort. Landtagsabgeordneter René Schneider spricht von "juristischem Schlachtfeld". Er erhebt schwere Vorwürfe gegen Deponiebetreiber. Von Peter Gottschlich

Lautstark zogen am späten Samstagvormittag Demonstranten mit Trillerpfeifen und Transparenten durch die Stadt. Sie gingen auf die Straße, um ihre Forderung zu unterstreichen, dass auf der Deponie Eyller Berg "keine giftigen Abfälle" mehr angenommen werden und sie sofort rekultiviert werden soll.

150 Personen waren bei dieser "Giftberg-Demo" dabei, zu der die Interessengemeinschaft Endlager Mensch eingeladen hatte, wobei sie von der Bürgerinitiative Giftmülldeponie Eyller Berg unterstützt wurde. Das waren nur halb so viele, wie zur bis dahin letzten innerstädtischen Demonstration im November 2012 gekommen waren.

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Warum Mediation scheiterte


Kamp-Lintfort/Düsseldorf. Zwei verschenkte Jahre durch die Mediation zwischen Bezirksregierung und Deponiebetreiber EBA, in denen weiter giftige Abfälle auf den Eyller Berg gekippt wurden – das war der Vorwurf, den sich Regierungspräsidentin Anne Lütkes gestern mehr als einmal anhören musste. Wie allerdings die Redaktion gestern aus informierten Kreisen erfuhr, sollen Bezirksregierung und Umweltministerium kurz vor einem guten Deal gestanden haben.

Folgendes wurde dem Deponiebetreiber nach Informationen den NRZ vorgeschlagen: Das Ministerium habe die Deponie sofort entschädigungslos schließen wollen, aber der EBA angeboten, weiterhin mit der Annahme von Sondermüll Geld zu verdienen – und zwar durch das Abkippen auf einer anderen Deponie im Kreis Wesel. Darauf, so ist zu hören, habe die EBA aber nur eingehen wollen, wenn sie die Oberhoheit über die neue Deponie bekäme, was deren Betreiber allerdings ablehnte.

Doch warum hat die Bezirksregierung einen so schweren Stand gegenüber der EBA? Auf Anfrage der Redaktion erklärte Claudia Baitinger, Umweltschutzexpertin des BUND: „Es liegt an den Genehmigungen aus dem Jahren 2005 und 2006.“ Diese seien derart schlecht – sie benutzte einen anderen Ausdruck – ausgeführt worden, dass sich die EBA in einer sehr guten Rechtsposition befinde. Der Entscheidung der Regierungspräsidentin, die Annahme von Abfällen zu verbieten, zollte sie Lob: „Das war mutig.“

Harry Seelhof

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-moers-kamp-lintfort-neukirchen-vluyn-rheurdt-und-issum/warum-mediation-scheiterte-aimp-id9051015.html#plx1546547425

 

 

Behörde redet jetzt mit Bürgern

Kamp-Lintfort. Regierungspräsidentin Anne Lütkes stellte sich gestern Abend in der Kamp-Lintforter Stadthalle der harschen Kritik und den vielen Fragen der Bürger zur Mülldeponie auf dem Eyller Berg. Von Anja Katzke

"Welchen Stellenwert hat für Sie der Mensch? Wie erkläre ich meinen Kindern, dass der Giftmüll so nah an den Kindergärten und Schulen unserer Stadt abgekippt wird? Wann wird endlich die Giftmülldeponie stillgelegt?" Emotionslos wird das Thema Eyller Berg in Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyn nicht diskutiert, auch nicht gestern Abend auf der Informationsveranstaltung in der Kamp-Lintforter Stadthalle, zu der Regierungspräsidentin Anne Lütkes die Bürger eingeladen hatte, nach dem sie über das gescheiterte Mediationsverfahren zwischen dem Betreiber der Mülldeponie Eyller Berg und der Bezirksregierung vor wenigen Wochen lediglich in einer Pressekonferenz informiert hatte. Dagegen waren vor allem die beiden örtlichen Bürgerinitiativen Sturm gelaufen.

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Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

wie Sie sicher der lokalen Presse entnommen haben, soll auf dem Eyller-Berg eine Abfallbeseitigungsanlage entstehen und genau dies gilt es zu verhindern!

Aus diesem Grund haben wir uns zusammengeschlossen und eine Bürgerinitiative gegründet. Mit unserem Internetauftritt wollen wir

  • Sie regelmäßig über aktuellen Sachstand unterrichten,
  • den Dialog mit Ihnen suchen,
  • und letztendlich natürlich auch für unsere Anliegen werben.


Für Ihr Interesse danken wir Ihnen und bitten Sie um Unterstützung!

gez. Uli Blauert, Bernd Schmitz
Sprecher der Bürgerinitiative
für Neukirchen-Vluyn
Am Honigshuck 15
47506 Neukirchen-Vluyn
Tel. 02845/298778



 
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