Stadt lehnt Waldinseln auf Deponie Eyller Berg ab

Kamp-Lintfort

Dass die seit langem geplante Abfallbehandlungsanlage im Bereich der Sonderdeponie Eyller Berg nun genehmigungsfähg sei, das teilte die Bezirksregierung der Kamp-Lintforter Verwaltung mitsamt einem neuen Antrag mit. Ihre Einschätzung begründet die Düsseldorfer Behörde damit, dass die Anlage ausschließlich eine dienende Funktion haben werde und mithin alle behandelten Abfälle auf der Deponie landen sollen. Rita Hoff machte deutlich, dass die Standt in einer qualifizierten Stellungnahme weiterhin das Vorhaben ablehnen wolle. Denn es bestehen ganz erhebliche Zweifel, dass die ursprüngliche angestrebte Verkürzung der Deponie-Laufzeit noch einzuhalten ist.

Auf Widerstand stößt auch ein modifizierter Antrag zur Rekultiierung des Eyller Berges. Damit möchten die Deponiebetreiber von der Verpflichtung entbunden werden, den Gesamtbereich als Waldfläche herzustellen. Als Kompromisslösung bieten sie die Schaffung von Waldinseln an.

Rita Hoff ließ im Rat keinen Zweifel daran, dass die Stadt auf Einhaltung der vertraglichen festgelegten Auflagen zur Rekultierung pochen werde. Beide Stellungsnahmen will die Verwaltung in enger Abstimmung mit dem Kreis Wesel und der Nachbarstadt Neukirchen-Vluyn abgeben.

(Der Rest des Artikel gehörte nicht zum Thema).

Quelle: erp. WAZ, 14.7.2010

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