"Überwachung war vollkommen lückenhaft"

Kamp-Lintfort/Neukirchen-Vluyn.
Im Zusammenhang mit der geplanten Abfallbehandlungsanlage auf der Sondermülldeponie Eyller Berg mahnt die Neukirchen-Vluyner Verwaltung ein Konzept der Düsseldorfer Genehmigungsbehörde zur Überwachung dieses Vorhabens an. Dass die Kontrollfunktion der Bezirksregierung schon bei der Hausmülldeponie versagt habe, das betont Otto Sartorius, Sprecher der "Bürgerinitiative Giftmülldeponie Eyller Berg".
"Die Überwachung ist vollkommen lückenhaft gewesen" beklagt der Sprecher. Wolle man die festgelegte Endhöhe dieses ältesten Teils der Deponie nicht überschreiten, dann könne der Kulturboden, der den oberen Abschluss bilden soll, nicht in einer Stärke von drei Metern aufgebracht werden. Und dabei ist auch für den Bereich der Hausmülldeponie im Landschaftsplan als Rekultivierungsziel Wald vorgesehen. erp.
Quelle: WAZ/NRZ 24.7.2010

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