Anne Lütkes macht sich schlau

VON CHRISTIAN SCHROEDER - zuletzt aktualisiert: 26.01.2011

Kamp-Lintfort (RP) Die Gegner der geplanten Anlage auf dem Eyller Berg hatten gestern kaum Gelegenheit, mit Regierungspräsidentin Lütkes über ihre Sorgen zu sprechen. Das Infogespräch im Rathaus war nicht öffentlich.

Was die Bürger von den Plänen halten, auf dem Eyller Berg eine Abfallbehandlungsanlage zu errichten, konnte die Regierungspräsidentin Anne Lütkes gestern nicht übersehen: "Wir fordern Recycling und Neutralisierung am Ort des Entstehens", stand auf einem Transparent, "Kein Giftmüll in Kamp-Lintfort" auf einem anderen. Rund 40 Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) Giftberg, die gegen die Ansiedlung der Anlage kämpft, begrüßten Lütkes vor dem Rathaus. Die Regierungspräsidentin konnte sich jedoch nicht lange mit den Bürgern unterhalten, sondern musste hoch ins Sitzungszimmer zur Informationsveranstaltung.

 

Eine Infoveranstaltung

Die war nicht öffentlich. Neben Lütkes, den Bürgermeistern Landscheidt (Kamp-Lintfort) und Lenßen (Neukirchen-Vluyn) sowie den BI-Vorstandssprecher Ulrich Blauert und Otto Sartorius nahmen auch Vertreter der Lineg, der Unteren Wasserbehörde beim Kreis Wesel, des Fachbereichs Gesundheitswesen des Kreises Wesel und der Bezirksregierung Arnsberg teil. Konkrete Entscheidungen wollte und konnte Lütkes gestern von vornherein nicht treffen. Sie wird die Informationen mit nach Düsseldorf nehmen, damit die Bezirksregierung eine Entscheidung über den Antrag fällen kann.

Quelle: http://www.rp-online.de/niederrheinnord/moers/nachrichten/kamp-lintfort/Anne-Luetkes-macht-sich-schlau_aid_957023.html