Der Westen vom 6.07.2009 (Abschrift)

BUND und NABU fordern eine Untersuchung

Ingo Gödecke (BUND) und Otto Sartorius (Nabu Kreis Wesel) fühlen sich einig mit Bürgern, Stadt und Kreis in der Auffassung, dass es in Folge der geplanten Behandlungsanlage keinen Mü!Itourismus geben dürfe.

Denn je mehr Abfalle im Bereich des Eyller Bergs verarbeitet würden, um so mehr giftige Staube würden freigesetzt. Die beiden Umweltverbande regen eine Bürgerinformation im Gestfeld an. Dabei sollten Auskünfte gegeben werden über den Inhalt des Genehmigungsantrags für die Sondermüllbehandlungsanlage und den Stand der Planung.

Angeregt werden zugleich die Errichtung mobiler Messanlagen zur Feststellung 'Von Schadstoffen in der Luft sowie die Untersuchung von Boden und Grundwasser im Bereich der Deponie. Nicht zuletzt plädierte Otto Sartorius für eine Ortsbesichtigung des Umweltausschusses auf der Sonderdeponie, Daran sollten zugleich Bezirksregierung, Kreis, Bürger und die Umweitverbande teilnehmen.

Kommentar

Es wird endlich einmal Zeit, dass die anliegenden Bürger darüber aufgeklart werden, welchen Status die Qualität ihrer Luft, ihres Wassers und ihrer Erde in der naheren Umgebung der Eyller Berg Deponie hat, Hierzu ist es notwendig, dass in allen Bereichen Luft, Wasser und Erde umfangreiche Messungen flächendeckend durchgeführt. werden, damit es eine geschlossene Datengrundlage gibt, die klar und deutlich belegt, in welcher Gefahr sich die Anwohner wirklich befinden. Es ist eine Schande, dass diese Messungen nicht schon lange vorher durchgeführt wurden.

von Rohlof Christof, Rayen