Neukirchen-Vluyner CDU verärgert in Sachen Eyller Berg

Neukirchen-Vluyn. Verärgert, aber auch erfreut zeigt sich die Neukirchen-Vluyner CDU in Sachen Eyller Berg. "Es war immer wieder ein Ärgernis, mit welcher Unbekümmertheit über viele Jahrzehnte trotz permanenter Hinweise auf Unstimmigkeiten die Bezirksregierung sich der Problematik angenommen hatte. Jetzt, und das ist das Erfreuliche, wo endlich Fakten akzeptiert werden und aus den verschiedensten Richtungen Druck ausgeübt wird, scheint ernsthafte Bewegung in die Sache gekommen zu sein. Die Kehrtwendung von Kamp-Lintforts Bürgermeister Dr. Landscheidt und der örtlichen SPD sind hoffentlich ernst gemeint und tragen dazu bei, die Deponie endlich zu schließen und die Rekultivierung nach den Vorgaben durchzuführen, so der Neukirchen-Vluyner CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Franzen. Er fordert eine Gesamtvermessung des Berges durch die Bezirksregierung, um feststellen zu können, ob die beiden Höhenpunkte des Höhenplans von 1969 von 70 Meter im nördlichen und 65 Meter im südlichen Bereich eingehalten wurden. Franzen: "Möglicherweise ist das Deponievolumen durch Überhöhung längst erschöpft und der Giftberg steht vor dem Aus. Nicht nur die Rayener Bürger können dann auf ruhigere Zeiten hoffen."

Quelle: Rheinische Post, 14.9.21011, Abschrift