"Giftmüll-Anlage ist reine Diffamierung"

Kamp-Lintfort, 13.07.2009, Ulrich ERNENPUTSCH

Als reine Diffamierung weist die Eyller-Berg Abfallbeseitigungsgesellschaft den Begriff „Giftmüll-Anlage” zurück.

Sie versichert vielmehr, dass es sich in Kamp-Lintfort um eine Deponie der Klasse III handle, auf der sämtliche gesetzlich und behördlich angeordneten Schutzvorschriften erfüllt würden. „Die Zeit der Giftmüll-Deponien war vor 20 Jahren”, bestätigt Angelika Helmke. Zur Begründung betont die Fachfrau für Abfallwirtschaft bei der Bezirksregierung, dass es inzwischen hochkomplizierte Dichtungs- und Kontrollsysteme gebe.

Die Lintforter Einrichtung gehört zur höchsten oberirdischen Deponieklasse, die für gefährliche Stoffe gedacht ist. Von daher erfolge, so Helmke, eine dokumentarische und analytische Kontrolle von der Entstehung der brisanten Abfälle bis zur Entsorgung. Zugleich macht sie deutlich, dass die chemische Analyse Dreh- und Angelpunkt ist, was auf der Deponie Klasse III und was in der allerhöchsten Klasse, einer Untertagedeponie landet, in der langlebige Schadstoffe wie beispielsweise Insektizide entsorgt werden.

Die Eyller-Berg Abfallbeseitigungsgesellschaft lässt zudem wissen, dass eine Luftverunreinigung durch Staub oder andere schädliche Umwelteinwirkungen ausgeschlossen sei. Messungen in der Vergangenheit durch das Landesumweltamt im Umfeld der Deponie hätten keine entsprechenden Belastungen ergeben.

Auf derwesten.de gabs dazu zwei Kommentare

 

 

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2 Kommentare

Das es sich bei einer Deponie der Klasse III um eine Giftmüllaniage handele ist wohl jedem klar und da stellt sich die Frage, wo hier die Defammierung stattfindet, es ist doch ehr die Feststellung eines Faktes, denn die Realität enstspricht der Tatsache, dass die Anlage eine Giftmüllanlage ist. Beschönigend ist auch die Tatsache, dass es keinerlei Umwelteinwirkungen geben soll, denn es ist wohl kaum vorstellbar, dass wenn Giftmüll im großen Stil (tausende von Kubikmetern) ohne Abdeckung gebaggert, verschüttet und planiert und hin und her gefahren werdn, nicht zu einer Vermischung kommt. Die Messung von der die Rede ist, ist eine Station in all den Janre des Betriebe in einem regenreichen Herbst für vier Monate, an.. einer Stelle. Die gelieferten Werte sind absolut nicht aussagekräftig, hier muss in Kürze flächendeckend über eine Periode von einem Jahr und mehr gemessen werden!

#1 von Ando, vor 10 Stunden

 

Schon Paracelsus wusste: „Dosis sola venenum facit" („Allein die Menge macht das Gift'). Aus~veislich des internetportals des Landesumweltamtes http:llvmjw.abfall‑

nrw.deiaidaiel'n.zei.php?objtype=ens&eanl—id=388 werden auf der Sondermülldeponie Eyller Berg gefährliche Abfälle abgelagert und das in nicht unerheblichen Mengen, s. http://,iv \m,.abfa!lnrw,deli'aida/amedaaus\A„.php?application=enada&gid=E17011350&citherr,a=enseinzel&rlthema=ab"art&rlle vel='l&actic„n=run Warum sollte eine solche Deponie nicht als "G'!ftmüli-.Arlage" bezeichnet werden? Der größte Teil des Eyller Bergs ist ein Giftberg, von dem zumindest langfristig große Gefahren ausgehen! Claudia Waltimer. BUND NRW

#2 von Claudia Baitinger, vor 6 Sekunden