Eilantrag der CDU zur Deponie fand allgemeine Zustimmung

(... Wellings...)

Zuvor jedoch stand ein Eilantrag der CDU zur Giftmülldeponie Eyller Berg auf der Tagesordnung. Nach kurzer, aber intensiver Diskussion stimmten sämtliche Ausschussmitglieder dafür, die Bezirksregierung solle folgendes tun: Neukirchen-Vluyn am Mediationsverfahren beteiligen, das Genehmigungsverfahren für eine Abfallbehandlungsanlage bis zur Mediationsentscheidung stoppen, deren bisherige Ergebnisse sowie die aktuellen Höhen der Deponie veröffentlichen.

Die Verwaltung fand sehr klare Worte für das bisherige Verhalten der Düsseldorfer Bezirksregierung. Eccarius: „Grundlage für eine Mediation ist die Beteiligung aller – sonst ist das höherer Unfug.“ So wie die Mediation bislang gehandhabt würde, bliebe nur eine Interpretation: Man wolle etwas verstecken. Ludwig Knoblach, Leiter des Planungs- und Bauordnungsamtes, legte den Finger in die schwärende Wunde: „Es ist bemerkenswert, dass eine überwachte Deponie so überhöht ist.“ Was nichts anderes besagen will, als dass die Bezirksregierung ihren Job nicht gemacht hat – aus welchen Gründen auch immer.

 

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-moers-kamp-lintfort-neukirchen-vluyn-rheurdt-und-issum/fussbodenheizung-im-stall-freut-nur-die-kuehe-id6670267.html