Gefährdung für Bürger möglich

Kamp-Lintfort. Bei den Lintforter Christdemokraten stoßen die Pläne der Eyller-BergAbfallbeseitigungsgesellschaft zur Errichtung einer Behandlungsanlage für Sondermüll auf Ablehnung. Denn hier sollen auch Industriestäube mit hochgradig krebserregenden Stoffen wie etwa PAK, ChromVI-Verbindungen und Benzol aufbereitet werden. „Es ist davon auszugehen, dass durch Emissionen eine gesundheitliche Gefährdung der Bürger möglich ist", so CDU-Bürgermeisterkandidat Siegfried Schrempf.

Schrempf spricht sich dafür aus, die Bürger umfassend und zeitnah zu informieren, um sie so über die weiteren Schritte auf dem Laufenden zu halten. „Für mich ist klar, dass Vorhaben, die die Lebensqualität oder gar die Gesundheit beeinträchtigen können, generell abzulehnen sind. Darum gibt es mit mir und der CDU KampLintfort keine chemisch-physikalische Abfallbehandlungsanlage am Eyller Berg."

WAZ/NRZ 5.8.09 (Abschrift)