Sartorius will Entschuldigung von Landscheidt

 

Inhalt einer Pressemitteilung sei "ehrenrührig" / Nächste Bürgerversammlung am 11. August


Kamp-Lintfort. Otto Sartorius, Vorsitzender des Naturschutzbundes (Nabu) Kamp-Lintfort, fordert vom Kamp-Lintforter Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt eine öffentliche Entschuldigung.

In einer Pressemitteilung der Stadt vom 15. Juni im Zusammenhang mit dem Eyller Berg war von „offensichtlich bewusster Falschinformation eines früheren Ratsmitgliedes der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und derzeitigen Vorsitzenden eines Naturschutzvereines" die Rede. Diese Verlautbarungen, so Sartorius` Anwalt, seien ehrenrührig.

Ärger gibt es auch zwischen Bund-Mitarbeiterin Claudia Baitinger und dem Fraktionschef der Grünen, Johannes Tuschen. Dieser gab an, dass die Fraktion bis auf eine Stimme gegen den Vertragsbeschluss zwischen EBA und Stadt im Jahr 2002 (das Wochen-Magazin berichtete) gewesen sei. Das stimmt jedoch nicht, so Baitinger. Ein Ratsmitglied habe zugestimmt, eines abgelehnt und eines vor der Abstimmung den Saal verlassen. In einer Haushaltsrede von 2005 gab Tuschen noch an, „dass die Fraktion mehrheitlich dem Vertrag zwischen der EBA und der Stadt Kamp-Lintfort im Jahr 2002 zugestimmt hat."

Die nächste Versammlung der Bürgerinitiative „Giftberg" findet am Dienstag, 11. August, um 19 Uhr auf dem Gelände des SuS Rayen, Rayener Straße. Dort werden Informationen zum aktuellen Sachstand gegeben. vw

Quelle: Wochenmagazin 5.8.09 (Abschrift)