Eyller Berg: Stadt weist Kritik der CDU zurück

KAMP-LINTFORT (RP) Die Stadtverwaltung Kamp-Lintfort weist die Vorwürfe der CDU Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyn, sie habe die Nachbarstadt Neukirchen-Vluyn über den Antrag der Eyller-BergAbfallgesellschaft nicht informiert, zurück. „Das Antragsverfahren ist bei der Bezirksregierung Düsseldorf bereits seit 1999 anhängig. Das ist allen Beteiligten und selbstverständlich auch der Stadt Neukirchen-Vluyn bekannt", erläutert der für das Verfahren zuständige Leiter des Tiefbauamtes Bodo Brügesch.


Der Kreis Wesel sei in dem Genehmigungsverfahren im April 2008 zu einem aktualisierten Antrag erneut um Stellungnahme gebeten worden. Entsprechend würden seit 1999 alle anderen „Träger öffentlicher Belange" von der Bezirksregierung, also auch die Stadt Kamp-Lintfort, behandelt, die schon im November 2008 in der öffentlichen Umweltausschusssitzung ihre kritische Stellungnahme habe beraten lassen. Selbstverständlich gehe die Stadt Kamp-Lintfort davon aus, dass die Bezirksregierung als Herrin des Verfahrens auch die Stadt Neukirchen-Vluyn als Träger öffentlicher Belange behandelt. Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt: „Vor dem Hintergrund der allgemein bekannten Sach- und Rechtslage sind die Angriffe der CDU mehr als befremdlich. Dem Neukirchen-Vluyner Kandidaten mag man seine unzutreffenden Anfeindungen j a noch als Ausrutscher eines unerfahrenen Wahlkämpfers nachsehen. Die Lintforter CDU-Vertreter müssen sich allerdings fragen lassen, ob sie noch Kamp-Lintforter Interessen vertreten, wenn sie wider besseres Wissen ihre Stadtverwaltung und deren Leitung angreifen."

Rheinische Post, 14.8.09 (Abschrift)