Pressemitteilungen

Die Bürgerinitiative ist quicklebendig

Hier sehen Sie einige Fotos vom der Demo in Kamp-Lintfort am 25.1.2011 anlässlich des Besuchs unserer neuen Regierungspräsidentin Anne Lütkes.

Fotos vom 27.11.2011 für Email 1Fotos vom 27.11.2011 für Email 10Fotos vom 27.11.2011 für Email 11Fotos vom 27.11.2011 für Email 12Fotos vom 27.11.2011 für Email 13Fotos vom 27.11.2011 für Email 2Fotos vom 27.11.2011 für Email 3Fotos vom 27.11.2011 für Email 4Fotos vom 27.11.2011 für Email 5Fotos vom 27.11.2011 für Email 6Fotos vom 27.11.2011 für Email 7Fotos vom 27.11.2011 für Email 8Fotos vom 27.11.2011 für Email 9

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Abschrift der Email an den Bürgermeister der Stadt Neukirchen-Vluyn, Herrn Lenßen

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Lenßen,

hiermit teile ich Ihnen mit, dass ich die Ehrennadel der Stadt Neukirchen-Vluyn annehmen werde und zwar ausdrücklich stellvertretend für den Verein „ Bürgerinitiative Giftmülldeponie Eyller Berg Neukirchen-Vluyn/Kamp-Lintfort“ und die hier tätigen Bürgerinnen und Bürger.

Der Verein wurde zwar erst im Juli 2009 gegründet, aber durch die sachliche, vertrauensvolle und sehr umfangreiche Arbeit und die Aktivitäten vieler Mitglieder konnten meines Erachtens wichtige Schritte in Bezug auf den Schutz von Mensch, Umwelt und Natur vor negativen Auswirkungen durch den Eyller Berg eingeleitet und zum Teil auch umgesetzt werden.

Die Bürgerinitiative ist ausschließlich unparteilich tätig und wird auch weiterhin unabhängig von politischen Parteien ihre Ziele verfolgen.

Der Verein und dessen Mitglieder sehen sich durch die Verleihung der Ehrennadel der Stadt Neukirchen-Vluyn in ihrer bisherigen und auch zukünftigen unabhängigen Arbeit bestätigt und gewürdigt und deren Verleihung wird als Ansporn für viele weitere zielorientierte Aktivitäten gewertet. Die  Mitglieder haben sich daher nach einer Befragung mehrheitlich für die Annahme der Ehrennadel durch mich stellvertretend für den Verein ausgesprochen

Ich hoffe, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt auch zukünftig die Arbeit der Bürgerinitiative unterstützen und die Qualität des Lebens in unserer Stadt und in deren Umfeld gesteigert wird.

In diesem Sinne darf ich mich bereits jetzt dafür bedanken, dass die Stadt Neukirchen-Vluyn der Bürgerinitiative im Ganzen und natürlich auch mir als Person durch die Verleihung der Ehrennadel Anerkennung für die Arbeit erweist und damit diese würdigt und unterstützt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Blauert

 

Sondermülldeponie „Eyller Berg“

Liebe Mitglieder,

 

zum Jahreswechsel möchten wir Sie/Euch über die aktuellen Entwicklungen „rund um den Eyller Giftberg“ informieren.

 

  1. Aufgrund unseres ausführlichen Anschreibens von August diesen Jahres möchte sich die Regierungspräsidentin im Januar 2011 mit Vertretern/innen der BI sowie der Städte Neukirchen-Vluyn und Kamp-Lintfort vor Ort treffen. Dies zeigt zumindest, dass die BI mit ihren Anliegen durchgedrungen ist und offensichtlich ernst genommen wird. Weiteres bleibt abzuwarten.
  2. Wie aus diversen Zeitungsberichten ersichtlich, hat die BI mittlerweile erreicht, dass die Städte Kamp-Lintfort (wenn auch spät) und Neukirchen-Vluyn einen Teil unserer Forderungen unterstützen bzw. selber in ihren Erklärungen aufgenommen haben.
  3. Die Regierungspräsidentin, Frau Anne Lütges, strebt eine Entscheidung hinsichtlich der Rekultivierung und Aufforstung der Giftmülldeponie noch für 2010 an. Dies teilte sie kürzlich der BI mit. Die Rekultivierung einschließlich Aufforstung der Deponie ist eine wesentliche Forderung der BI und insofern wird die Entscheidung der Regierungspräsidentin bzw. der Bezirksregierung die weitere Arbeit der BI entscheidend beeinflussen.
  4. Die BI hat Anträge auf Akteneinsicht bei der Bezirksregierung sowie beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) gestellt. Die Akteneinsicht soll u. a. einer noch besseren Vorbereitung für das Treffen mit der Regierungspräsidentin dienen.
  5. Unsere nächste Mitgliederversammlung wird Februar/März 2011 stattfinden. Wir werden Sie/Euch hier umfassend über sämtliche Geschehnisse und die Gesprächsergebnisse unterrichten, gemeinsam das weitere Vorgehen diskutieren und unsere Ziele für 2011 festlegen.

 

Abschließend wünschen wir Ihnen/Euch ein frohes Weihnachtsfest und viele Sternstunden im neuen Jahr! (Und uns allen natürlich Erfolg im Widerstand gegen den Giftberg!)

 

 

 

Ulrich Blauert                                                                                      Otto Sartorius

Vorstandssprecher                                                                            Vorstandssprecher

für Neukirchen-Vluyn                                                                        für Kamp-Lintfort

 

Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung des Vereins „Giftmülldeponie Eyller Berg Neukirchen-Vluyn/Kamp-Lintfort“ am 12. Mai 2010


Die Mitglieder des Vereins „Giftmülldeponie Eyller Berg Neukirchen-Vluyn/Kamp-Lintfort“ wurden bei ihrer 2. Mitgliederversammlung im Vereinsheim des SUS Rayen durch den Vorstandssprecher Ulrich Blauert über die Aktivitäten seit der Vereinsgründung am 21.07.2009 und die neusten Entwicklungen rund um die Sondermülldeponie Eyller Berg in Form eines Rechenschaftsberichtes (s. Anlage) informiert.

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Pressemitteilung - Der Umweltausschuss hat getagt

Die Bürgerinitiative Giftmülldeponie Eyller Berg e.V. fordert seit langem, dass sich die Städte Neukirchen-Vluyn und Kamp-Lintfort mit dem Eyller Berg, seiner Sondermülldeponie und der geplanten chemisch-physikalischen Abfallbehandlungsanlage kritisch auseinander setzen.

Nunmehr hat sich nach Neukirchen-Vluyn auch der Umweltausschuss der Stadt Kamp-Lintfort in seiner Sitzung am 11.03.2010 mit dem Thema beschäftigt.

Der Ausschuss hat beschlossen, dass die Stadt Kamp-Lintfort die Errichtung der Abfallbehandlungsanlage ablehnt. Zudem wurde die Stadtverwaltung beauftragt, gemeinsam mit dem Kreis Wesel und der Stadt Neukirchen-Vluyn eine juristische Prüfung vorzunehmen. Hierdurch soll festgestellt werden, wie sich die rechtliche Position und die Einflussmöglichkeiten der drei Kommunen sowohl zur geplanten Abfallbehandlungsanlage als auch zur Deponie und dessen Rekultivierung darstellen.

Ferner ist die Verwaltung der Stadt Kamp-Lintfort beauftragt worden, die Umsetzung des geltenden Landschaftsplanes gegenüber der Bezirksregierung Düsseldorf einzufordern. Bekanntlich sieht der Landschaftsplan des Kreises Wesel vor, dass nach Beendigung der Deponierung auf dem Eyller Berg Bäume angepflanzt werden. Die hierzu von der Eyller Berg Abfallgesellschaft aufzubringende Rekultivierungsschicht muss, um eine Durchwurzelung der Oberflächenabdichtung zu vermeiden, wesentlich stärker als die bisher vom Betreiber  vorgesehene Schicht sein.

Gerade die konsequente Umsetzung des gültigen Landschaftsplanes und die damit verbundene Aufbringung einer stärkeren Rekultivierungsschicht sind Kernforderungen der Bürgerinitiative. Denn damit wird nicht nur dem zukünftigen Nutzen zur Naherholung Rechnung getragen, sondern auch eine wesentliche Verkürzung der Laufzeit zur Sondermülldeponierung erreicht.

Die Bürgerinitiative Giftmülldeponie Eyller Berg Neukirchen-Vluyn/Kamp-Lintfort sieht sich durch die Beschlussfassung des Fachausschusses der Stadt Kamp-Lintfort bestärkt, dass ihre Forderungen zum Eyller Berg und zu der Abfallbehandlungsanlage berechtigt und umzusetzen sind.

Ulrich Blauert, Sprecher der Bürgerinitiative Giftmülldeponie Eyller Berg Neukirchen-Vluyn/Kamp-Lintfort e.V. im Namen des Vorstandes

 
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