November 2009

900 000 Kubikmeter Giftmüll

Neukirchen-Vluyn, 20.11.2009, Klara Helmes

Neukirchen-Vluyn/Kamp-Lintfort. Das Thema Sondermülldeponie Eyller Berg beschäftigt derzeit auch die Stadtverwaltung und den Neukirchen-Vluyner Beigeordneten Ralf Eccarius. „Wir haben die Unterlagen, das Kartenmaterial und vieles andere sondiert und ausgewertet.”

Anhand dieser Fakten habe das Baudezernat die Menge Sondermülls, die insgesamt noch auf dem Berg abgeladen werden könne, auf rund 900 000 Kubikmeter Material hochgerechnet. Wenn man die derzeitigen Verhältnisse zu Grunde lege, bedeutete dies, dass auf der Anlage mindestens noch bis zum Jahr 2028 Giftmüll angefahren werde – mit zahllosen Sondermüll-transporten, die bekanntlich durch den Neukirchen-Vluyner Ortsteil Rayen rollen müssen.

Die Auskünfte zu Kippmengen und -dauer, die die Betreiberfirma Ossendot bei der Begehung im Oktober gegeben habe, seien nur teilweise richtig gewesen.

 

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Offene Fragen zum Eyller Berg



KAMP-LINTFORT (aka) In einem Brief an Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt fordert die „Bürgerinitiative Giftmülldeponie Eyller Berg" die Beantwortung offener Fragen ein. „Ihr Angebot, mit der Bürgerinitiative in einen offenen und konstruktiven Dialog einzutreten, setzt voraus, dass unsere Fragen beantwortet werden", heißt es im Schreiben von Vorstandssprecher Ulrich Blauert. Er will außerdem wissen, ob die Verwaltung weitere Informationen zur Sondermülldeponie Eyller Berg von der Bezirksregierung Düsseldorf erhalten hat. Die Stadtverwaltung hatte einen Fragenkatalog nach Düsseldorf geschickt. Falls das Antwortschreiben vorliegt, will die Bürgerinitiative Einsicht nehmen.

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