Dezember 2009

Kamp-Lintfort

Bürgerinitiative fordert Luftmessstationen

zuletzt aktualisiert: 09.12.2009

Kamp-Lintfort (RP) Die Bürgerinitiative "Eyller Berg" ist überein gekommen, die Stadt Kamp-Lintfort aufzufordern, weitere Luftmessstationen auf dem Stadtgebiet aufstellen zu lassen. Auf der Begehung des Eyller Bergs durch die Initiative sei die Entwicklung von Feinstäuben eine der zentralen Fragen gewesen, berichtete Otto Sartorius, einer der Sprecher der Bürgerinitiative. "Wir vermuten, dass bei bestimmten Wetterlagen solche Stäube entstehen." Die Bürgerinitiative befürchtet, dass die Firma Ossendott die 2002 mit der Stadt Kamp-Lintfort getroffenen Vereinbarung über Abschluss der Kippzeit und Beginn der Rekultivierung nicht halten könne. Ziel sei es gewesen, den Eyller Berg bis 2016 zu verfüllen. "Die Anlage ist doch noch gar nicht gebaut. Das würde sich für das Unternehmen doch gar nicht betriebswirtschaftlich rechnen", mutmaßt Otto Sartorius.

Unterstützung bekommt die Bürgerinitiative von den Linken. Der Ortsverband besuchte das Treffen der Bürgerinitiative in der vergangenen Woche. "Die Initiative beklagt, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt Kamp Lintfort unbefriedigend ist, während sich die Zusammenarbeit mit der Stadt Neukirchen-Vluyn völlig anders gestaltet", berichtet Vorsitzender Ufuk Öztas.

Als Mitglied im Umweltausschusses wollen die Linken deshalb zur nächsten Sitzung im März Anträge zum Thema stellen. Der Ortsverband der Linken wendet sich gegen eine Abfallbehandlungsanlage und jegliche Verlängerung der Deponierung.

Quelle: RP

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/moers/nachrichten/kamp-lintfort/Buergerinitiative-fordert-Luftmessstationen_aid_793180.html

 

Bis März Anhörung zum Eyller Berg

Neukirchen-Vluyn, 06.12.2009

Kamp-Lintfort/Neukirchen-Vluyn. Über eine Begehung der Sonderdeponie Eyller Berg berichteten Otto Sartorius und Ulrich Blauert bei der Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Giftberg.

Dabei äußerten sie auch die Überzeugung, dass die Firma Ossendot die in der 2002 mit der Stadt Kamp-Lintfort getroffenen Vereinbarung genannten Termine für den Abschluss der Kippzeit und die Rekultivierung nicht halten wird. Sie gehen davon aus, dass nach 2016 noch ein Restschüttvolumen von mehreren Hunderttausend Kubikmetern zur Verfügung steht.

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Vertragsbruch gewittert

Kamp-Lintfort, 01.12.2009, Thomas Wittenschläger

Kamp-Lintfort/Neukirchen-Vluyn. Die Bürgerinitiative gegen die Giftmülldeponie glaubt nicht an ein schnelles Auffüllen. Nächste Sitzung am Donnerstag.

Die Bürgerinitiative Giftmülldeponie Eyller Berg bleibt wachsam. Vorstandsprecher Ulrich Blauert vermutet, dass die Abfallbeseitigungsgesellschaft vertragsbrüchig wird. Blauert: „Wie von der Stadt Neukirchen-Vluyn errechnet wurde, können auf der Sondermülldeponie noch rund 900 000 Kubikmeter Giftmüll abgelagert werden. Wir müssen nach diesen Zahlen davon ausgehen, dass die Deponie noch weit über das Jahr 2020 hinaus mit Giftmüll beschickt wird.” Dies stehe in krassem Widerspruch zur vertraglichen Vereinbarung der Stadt mit der Eyller-Berg-Abfallbeseitigungsgesellschaft vom 29. Januar 2002.

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