Januar 2011

Der Kampf geht weiter

Bauer Heinrich Brambosch lebt seit 72 Jahren am Eyller Berg und kämpft weiter gegen die Deponie

von Melanie Kuhlmann.

Lintfort: Eyller Berg | Seit rund eineinhalb Jahren kämpfen die Bürger nahe des Eyller Berges gemeinsam, innerhalb der Bürgerinitiative (BI) Giftmülldeponie Eyller Berg, gegen die dortige Sondermülldeponie. Zeitzeuge Heinrich Brambosch, ebenfalls Mitglied der BI, lebt nahe des Berges und gab dem Wochen-Magazin Auskunft zum aktuellen Stand der Dinge sowie über die Zeit seiner Kindheit, als die Welt am Eyller Berg noch weitestgehend in Ordnung war.

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Alle wollen schnelles Ende

VON CHRISTIAN SCHROEDER - zuletzt aktualisiert: 27.01.2011

Moers (RP) Die Bürgermeister von Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyn sowie die Vertreter der Bürgerinitiative Giftberg sind mit dem Besuch der Regierungspräsidentin Lütkes zufrieden. Sie gaben ihr mehrere Forderungen mit nach Hause.

Harald Lenßen ist guter Dinge. Seit vorgestern hat Neukirchen-Vluyns Bürgermeister das Gefühl, dass die unendliche Geschichte Eyller Berg einen guten Weg nimmt. Wie berichtet, traf die Regierungspräsidentin Anne Lütkes (Bündnis 90/Die Grünen) am Dienstag im Kamp-Lintforter Rathaus mit den Bürgermeistern und Vertretern der Bürgerinitiative (BI) Giftberg zusammen, um sich deren Sorgen und Nöte schildern zu lassen.

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Anne Lütkes macht sich schlau

VON CHRISTIAN SCHROEDER - zuletzt aktualisiert: 26.01.2011

Kamp-Lintfort (RP) Die Gegner der geplanten Anlage auf dem Eyller Berg hatten gestern kaum Gelegenheit, mit Regierungspräsidentin Lütkes über ihre Sorgen zu sprechen. Das Infogespräch im Rathaus war nicht öffentlich.

Was die Bürger von den Plänen halten, auf dem Eyller Berg eine Abfallbehandlungsanlage zu errichten, konnte die Regierungspräsidentin Anne Lütkes gestern nicht übersehen: "Wir fordern Recycling und Neutralisierung am Ort des Entstehens", stand auf einem Transparent, "Kein Giftmüll in Kamp-Lintfort" auf einem anderen. Rund 40 Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) Giftberg, die gegen die Ansiedlung der Anlage kämpft, begrüßten Lütkes vor dem Rathaus. Die Regierungspräsidentin konnte sich jedoch nicht lange mit den Bürgern unterhalten, sondern musste hoch ins Sitzungszimmer zur Informationsveranstaltung.

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Eyller Berg: Man spricht miteinander

Moers, 25.01.2011, Wolfgang Krause

Am Dienstag, 25. Januar 2011, demonstriert die „Bürgerinitiative Giftmülldeponie Eyller Berg“ für ihre Interressen vor dem Rathaus in Kamp-Lintfort mit Plakaten und Transparenten. Foto: Volker Herold

Am Dienstag, 25. Januar 2011, demonstriert die „Bürgerinitiative Giftmülldeponie Eyller Berg“ für ihre Interressen vor dem Rathaus in Kamp-Lintfort mit Plakaten und Transparenten. Foto: Volker Herold

 

Kamp-Lintfort.Die Sonderabfalldeponie Eyller Berg, so nennen sie die Betreiber (Gegner sprechen gern vom Giftberg),die Firma Ossendot zusammen mit der Eyller-Berg-Abfallgesellschaft, lässt regelmäßig die Gemüter hochschlagen. Während die Betreiber bereits seit über zehn Jahren darauf drängen, die Deponie weiter zu nutzen und eine Abfallbehandlungsanlage dort zu errichten, stellt sich die Stadt Kamp-Lintfort quer, möchte lediglich die genehmigte Verfüllung der Deponie erreichen (und das möglichst schnell), um sie dann zu schließen. Dabei weiß sich die Stadt, auf deren Gebiet die Deponie liegt, einig mit den Nachbarn aus Neukirchen-Vluyn – der Eyller Berg grenzt direkt an deren Stadtteil Rayen. Und auch die „Bürgerinitiative Giftmülldeponie Eyller Berg“ möchte die Anlage lieber heute als morgen geschlossen sehen.

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Regierungspräsidentin kündigt Besuch an

VON ANJA KATZKE - zuletzt aktualisiert: 13.01.2011

Kamp-Lintfort (RP) Regierungspräsidentin Anne Lütkes wird sich voraussichtlich am Dienstag, 25. Januar, von der Problematik rund um die Deponie Eyller Berg vor Ort in Kamp-Lintfort ein eigenes Bild machen. Wie die Bürgerinitiative "Eyller Berg" auf ihrer Homepage mitteilt, wird sich die Regierungspräsidentin im Rathaus mit Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt und weiteren Gesprächspartnern, darunter Neukirchen-Vluyns Bürgermeister Harald Lenßen, treffen.

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