März 2011

Die lokale „Erste Allgemeine Verunsicherung“

von Melanie Kuhlmann aus Kamp-Lintfort | am 23.03.2011

Lintfort: Eyller Berg | Die ansässigen Bürger sind seit Jahren verunsichert. Denn niemand weiß genau, was auf der Sondermülldeponie tatsächlich alles abgeladen wird und ob das eine oder andere möglicherweise gesundheitliche Schäden verursachen kann. Bewiesen ist bis dato nichts, gemunkelt wird reichlich.

 

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Aufforderung zum Widerstand - Leserbrief

Eyller Berg

Im Mittelpunkt der Sitzung der Umweltausschusssitzung stand die Forderung der Bürger, Luft und Boden um die Giftmülldeponie flächendeckend auf gesundheitsgefährdende Stoffe hin zu untersuchen. Seit Februar 2011 wurde „eine" Messstelle für Grobstäube vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) aufgestellt, und das zu einer Jahreszeit, in der eine Staubentwicklung kaum auftritt.

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Mehr Messstationen

VON ANJA KATZKE - zuletzt aktualisiert: 18.03.2011

Kamp-Lintfort (RP) Die Situation am Eyller Berg stand gestern im Mittelpunkt der Sitzung des Umweltausschusses. Einmal mehr nahmen Anwohner und die Bürgerinitiative "Giftberg" die Gelegenheit wahr, ihre Forderungen zu formulieren.

Es gibt in Kamp-Lintfort zurzeit keinen anderen politischen Ausschuss, in dem die Bürger häufiger das Wort haben als die Politiker: Die Zuhörerränge waren auch gestern im Umweltausschuss wieder gut besetzt. Thema: Eyller Berg. Dass in dem Bereich der Sondermülldeponie bislang nur eine Luftmessstation aufgestellt wurde, stieß auf großen Unmut. Einhellige Meinung: Eine einzige Luftmessstation könne nicht zu belastbaren Ergebnissen führen. "Ich sehe meine Gesundheit ganz klar durch den Berg gefährdet", betonte einer der Bürger und forderte, dass Messungen flächendeckend rund um den Eyller Berg vorgenommen werden.

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Initiative will mehr Luftmess-Stationen

Kamp-Lintfort

zuletzt aktualisiert: 15.03.2011

Kamp-Lintfort (RP) EYLL/KAMP-LINTFORT (sabi) Über die Sitzungsvorlagen des Kamp-Lintforter Umweltausschusses freut sich Otto Sartorius. "Der Bürgerantrag zum Eyller Berg ist am Donnerstag auf der Tagesordnung, und zum Thema Geruch und Stäube ist ein Sachstandsbericht angesagt", meint Sartorius.

Die Mitglieder der Bürgerinitiative legen nach, denn zufrieden können die Betroffenen rund um den Eyller Berg nicht sein. Hans Evers hat Fotos über Jahrzehnte vom Eyller Berg gemacht, der immer weiter in die Höhe wächst, wie die Aufnahme dokumentieren, obwohl die Höhe seit 1969 begrenzt ist. Marina Schick: "Das ist zu hoch aufgeschüttet, und es passieren anscheinend Dinge, die nicht korrekt sind", vermutet sie. Der Berg wächst und bereitet den Anwohnern zunehmend Sorgen.

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Selbstverschuldetes Problem?

Bürgerinitiative Eyller Berg: Ohne die Stadtgenehmigung zur Erweiterung wäre die Sondermülldeponie schon längst gefüllt

Wolfgang Krause

Kamp-Lintfort. Die Bürgerinitiative Giftmüll Eyller Berg gibt Gas: Im Vorfeld der Sitzung des Umweltausschusses am Donnerstag wiesen sie auf zahlreiche aus ihrer Sicht Ungereimtheiten rund um die Sondermülldeponie an der Stadtgrenze zu Neukirchen-Vluyn hin - und sprachen der Stadt teils Lob, teils Tadel aus.

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