Mai 2011

Mächtiger Wirbel am Eyller Berg

Staubentwicklungen erregen Gemüter der Anwohner auch aktuell wieder

Kamp-Lintfort. Wirkliche Ruhe kehrt am Eyller Berg wohl noch lange nicht ein, daran ändert auch das traumhafte Wetter der vergangenen Tage nichts. Denn immer neue Begebenheiten an der Sondermülldeponie erregen die Gemüter der ansässigen Bürger. Zudem warten diese bisweilen vergebens auf aussagekräftige Antworten sowie tatkräftige Unterstützung seitens offizieller Stellen. Bereits im März bemühte sich die Bürgerinitiative (BI) Giftmülldeponie Eyller Berg erneut um Gehör, und zwar beim Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Denn dieses hatte sich bereits im Dezember vergangenen Jahres dazu bereit erklärt, insgesamt drei Staubdepositionsmessstellen zur Messung von Gesamt-/Grobstaub und relevanter Schwermetalle in den Hauptwindrichtungen am Eyller Berg aufzustellen.

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Zuweilen ganz schön staubig

Eyller Berg: Nach Erkenntnissen der Bezirksregierung sorgt der Deponiebetreiber dafür, dass es keine Belästigung gibt

Wolfgang Krause

Kamp-Lintfort.
Wer an einem nicht bewachsenen Acker entlang geht, der kennt: Ein paar weitgehend trockene Tage reichen aus, um bei einem Windstoß Staubfahnen zu erzeugen. Und zuletzt war es ja schon ziemlich trocken.

Da wundert es nicht, dass das Auto von Staub umgeben wird, wenn man zum Beispiel unterhalb der Mülldeponie Eyller Berg entlang fährt. Denn dort befinden sich nicht nur freie, unbewachsene Flächen, dort wird natürlich auch Material bewegt. Wenn dann noch Wind hinzukommt, wird aufgewirbelt, was sich später in der Umgebung der Deponie wieder niederschlägt.

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