Juli 2011

Eyller Berg: Aufforstung verweigert

Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt bezeichnet die Konsensgespräche mit der Abfallgesellschaft als gescheitert

Harry Seelhoff, Kamp-Lintfort

In einem Brief, gerichtet an die Regierungspräsidentin in Düsseldorf, findet Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt klare Worte hinsichtlich des Verhaltens der Eyller Berg Abfallgesellschaft (EBA), was die Rekultivierung der Giftmülldeponie angeht: „Im Gespräch am 12. Juli vertrag die EBA die Ansicht, dass für sie der 1969er Höhenplan nicht bindend sei und keine Verpflichtung bestehe, den Eyller Berg wieder aufzuforsten.“ Sein Fazit: „Da es für mich nicht erkennbar ist, dass die EBA einen Konsens sucht, sehe ich die Konsensgespräche als gescheitert an.“ Der Bürgermeister fährt auf Konfrontationskurs gegen die Abfallgesellschaft.

Dazu gestern Rita Hoff, Technische Beigeordnete der Stadt: „Der Höhenplan von 1969 und die Waldaufforstung sind einzuhalten. Wir verlangen einen Höhenabgleich, um festzustellen, wie viel Volumen auf dem Eyller Berg noch abgeladen werden darf.“ Die Beigeordnete stellt klar, dass die Stadt keinen Sinn in weiteren Gesprächen sieht, solange die Fakten nicht geklärt sind. 

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Deponie noch für Jahre tabu

Kreis Wesel (kau)

Noch bis in die Zeit zwischen 2030 und 2035 sei das Gelände der ehemaligen Mülldeponie Winterswick für die Öffentlichkeit nicht zugänglich; das teilte der Regionalverband Ruhr als Eigentümer dem Rheinberger Umweltausschuss mit. Begründung: Sicherheitsaspekte. So lange sei mit dem Austreten von Methangas und Restwasser zu rechnen. Die Politiker hörten das mit Unverständnis - der Zeitplan für die Folgenutzung (naturnahe Erholung) ist über den Haufen geworfen.

RP, am 28.7.2011

Diese kleine Meldung wollten wir Euch/Ihnen nicht vorenthalten. Auch das langfristige Planungsziel "unserer" Deponie ist ein Naherholungsgebiet. Da fängt man an, sich Gedanken zu machen...

 

Neues in Sachen Giftmülldeponie

BI Giftmülldeponie Eyller Berg erhielt jüngst weitere Auskünfte

von Melanie Kuhlmann

Lintfort: Eyller Berg | Im Januar dieses Jahres machte sich Regierungspräsidentin Anne Lütkes ein Bild von der Situation auf der Sondermülldeponie am Eyller Berg. Seither wartete die Bürgerinitiative (BI) lange Zeit vergeblich auf eine Nachricht. Jüngst erreichte die BI nun doch endlich eine Rückmeldung. Minister Johannes Remmel äußerte sich der BI gegenüber schriftlich zur aktuellen Lage auf der Deponie.


Remmel nahm in seinem Schreiben, nach Rücksprache mit der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Stellung zu den Nachfragen der Bürgerinitiative.

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