August 2011

Eyller Berg ist zu hoch

Bürgerinitiative gegen die Giftmülldeponie präsentiert eine Abänderung der Plangenehmigung durch die Bezirksregierung

Harry Seelhoff

Kamp-Lintfort. Für Ulrich Blauert, Vorstandssprecher der Bürgerinitiative (BI) „Giftmülldeponie Eyller Berg", ist das Schreiben der Düsseldorfer Bezirksregierung an die Eyller Berg-Abfallgesellschaft Wasser auf seine Mühlen. „Jetzt endlich reagiert die Bezirksregierung mit einer Abänderung der Plangenehmigung der Giftmülldeponie", so Blauert in einem Gespräch mit der Redaktion. Er geht davon aus, dass Bezirksregierung und Abfallgesellschaft einen Rechtsstreit vor dem Oberverwaltungsgericht führen werden.

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KOMMENTAR Nun geht’s erst los

Moers, 26.08.2011, Harry Seelhoff

Moers. Die Bürgerinitiative gegen die Giftmülldeponie auf dem Eyller Berg hat einen Erfolg zu melden und darf stolz darauf sein.

Wenn die Bezirksregierung Düsseldorf – Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde für die Deponie – nun auf dem Anordnungswege dem Betreiber seine Grenzen aufzeigt, so ist dies ganz sicher dem öffentlichen Druck zu verdanken, den unter anderem die Bürgerinitiative aufgebaut hat. Bleibt abzuwarten, wie die Abfallgesellschaft reagiert, wenn der Wind urplötzlich von vorne kommt. Denn die Zeiten gegenseitigen Wohlverhaltens, einst vertraglich mit der Stadt Kamp-Lintfort vereinbart, sind vorbei.

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