September 2011

Gemeinsam Druck machen

VON ANJA KATZKE - zuletzt aktualisiert: 28.09.2011 Kamp-Lintfort (RP). Die CDU in Kamp-Lintfort sorgt sich darum, dass die Deponie Eyller Berg trotz aller Bemühungen unbefristet weiter laufen wird. Sie fordert: "Der Druck auf die Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde muss intensiviert werden."

Die Zeit hat Klaus Pilz Recht gegeben: Gegen seine Fraktion hatte der frühere CDU-Stadtverordnete 2002 gegen die vertragliche Vereinbarung der Stadt Kamp-Lintfort mit der Eyller Berg Abfallgesellschaft gestimmt.

"Diese Vereinbarung, die uns damals wärmstens empfohlen wurde und die für einen geordneten Abschluss auf der Deponie sorgen sollte, hat uns in der Tat nichts gebracht", sagte am Dienstag CDU-Fraktionschef Matthias Gütges und zog ein ernüchterndes Fazit: "Kamp-Lintfort ist mit der MVA Asdonkshof und der Deponie Eyller Berg die Müll-Hauptstadt in Nordrhein-Westfalen."

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Eyller Berg Da kann man nichts machen

Moers, 27.09.2011, Harry Seelhoff

Kamp-Lintfort. Selten, so sprach der CDU-Fraktionsvorsitzende Matthias Gütges, habe es ein Thema gegeben, bei dem alle Parteien einer Meinung seien.

Demzufolge ist auch die CDU-Fraktion dafür, die Giftmülldeponie Eyller Berg schnellstmöglichst dicht zu machen. Doch scheinen die Christdemokraten recht hilflos vor der Situation zu stehen. „Meine Befürchtung: Es wird sich nichts ändern“, so Gütges.

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Konfrontation oder Schmusekurs?

Moers, 19.09.2011, Harry Seelhoff

Kamp-Lintfort/Neukirchen-Vluyn. Nach der Umweltausschusssitzung am letzten Donnerstag stellt sich die Frage, was in der „Bürgerinitiative Giftmülldeponie Eyller Berg Neukirchen-Vluyn/Kamp-Lintfort“ vorgeht.

Offensichtlich steht die Bürgerinitiative (BI) vor einer Spaltung in zwei Lager: das Kamp-Lintforter und das Neukirchen-Vluyner.

Dass sich die Vorstandsmitglieder nicht mehr grün sind, war in der Ausschusssitzung deutlich zu sehen.

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Eyller Berg: DSK-Teil als neuer Nebenschauplatz

Kamp-Lintfort (RP). Auf dem Eyller Berg hat sich ein Nebenschauplatz aufgetan: Wie berichtet, will die Stadt Kamp-Lintfort den DSK-Teil der Deponie nicht aus der Bergaufsicht entlassen, weil er die Höhenvorgaben von 1969 überschreitet.

Wie die Grünen vor der Sitzung des Umweltausschusses erklärten, übersteigt er den Höhenplan zwischen zwei und vier Metern. Der Eba-Teil liegt laut Bernhard Kames (Grüne) um 17 Meter höhe. "Für uns ist der Höhenplan eine verbindliche Vorgabe ebenso wie das Rekultivierungsziel Wald.

Es herrsche also Handlungsbedarf. "In diesem Fall richtet sich der Blick aber zur Bezirksregierung Arnsberg, die als Bergbehörde zuständig ist, und die entsprechenden Maßnahmen anordnen muss", forderte der Politiker. Der DSK-Teil der Deponie ist seit 1997 komplett abgedichtet. "Wir haben aber erst jetzt Höhenplan mit den tatsächlichen Maßen erhalten", betonte Johannes Tuschen, Fraktionssprecher der Grünen.

17.09.2011

URL: http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/moers/nachrichten/eyller-berg-dsk-teil-als-neuer-nebenschauplatz-1.2007830

 

Neukirchen-Vluyner CDU verärgert in Sachen Eyller Berg

Neukirchen-Vluyn. Verärgert, aber auch erfreut zeigt sich die Neukirchen-Vluyner CDU in Sachen Eyller Berg. "Es war immer wieder ein Ärgernis, mit welcher Unbekümmertheit über viele Jahrzehnte trotz permanenter Hinweise auf Unstimmigkeiten die Bezirksregierung sich der Problematik angenommen hatte. Jetzt, und das ist das Erfreuliche, wo endlich Fakten akzeptiert werden und aus den verschiedensten Richtungen Druck ausgeübt wird, scheint ernsthafte Bewegung in die Sache gekommen zu sein. Die Kehrtwendung von Kamp-Lintforts Bürgermeister Dr. Landscheidt und der örtlichen SPD sind hoffentlich ernst gemeint und tragen dazu bei, die Deponie endlich zu schließen und die Rekultivierung nach den Vorgaben durchzuführen, so der Neukirchen-Vluyner CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Franzen. Er fordert eine Gesamtvermessung des Berges durch die Bezirksregierung, um feststellen zu können, ob die beiden Höhenpunkte des Höhenplans von 1969 von 70 Meter im nördlichen und 65 Meter im südlichen Bereich eingehalten wurden. Franzen: "Möglicherweise ist das Deponievolumen durch Überhöhung längst erschöpft und der Giftberg steht vor dem Aus. Nicht nur die Rayener Bürger können dann auf ruhigere Zeiten hoffen."

Quelle: Rheinische Post, 14.9.21011, Abschrift

 
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