März 2013

Die Interessengemeinschaft Endlager Mensch hat eigene Untersuchungen rund um den Eyller Berg durchführen lassen. Die Ergebnisse finden Sie hier:

http://tv-orange.de/2013/03/schutz-des-lebens-fuer-alle-auch-in-kamp-lintfort/

 

„Blei, Aluminium und Nickel am Eyller Berg“ – Messergebnisse an Umweltministerium übergeben

Kamp-Lintfort. Vertreter der Kamp-Lintforter Bürgerinitiative „Endlager Mensch“ haben jetzt dem Staatssekretär im Umweltministerium, Peter Knitsch, Ergebnisse einer Untersuchung zur Umweltbelastung rund um den Eyller Berg übergeben. Lutz Malonek, Vorsitzender der Initiative, wies im Gespräch darauf hin, dass sowohl bei Anwohnern als auch bei Proben entlang der Zufahrtswege eine zum Teil erhebliche Belastung u.a. mit Blei, Aluminium und Nickel festgestellt worden sei. „Das lässt unter anderem darauf schließen, dass bereits bei der An- und Abfahrt des Sondermülls Stoffe in die Umwelt geraten, die dort nicht hingehören“, vermutet der SPD-Landtagsabgeordnete René Schneider, der das Treffen in Düsseldorf vermittelt hatte.

Der Staatssekretär versprach, die Ergebnisse an das zuständige Gesundheitsministerium weiterzugeben sowie zu überprüfen, ob die Lastwagen, die an der Deponie Eyller Berg verkehren, ausreichend gesichert sind vor Emissionen.

Quelle: http://niederrheinzeitung.de/aktuell/politik/7503-blei-aluminium-und-nickel-am-eyller-berg-messergebnisse-an-umweltministerium-uebergeben

 

NRW-Umweltminister Remmel soll sich für die Schließung der Giftmülldeponie Eyller Berg einsetzen.

Das fordern Demonstranten aus dem Kreis Wesel heute in Düsseldorf. Anwohner und Bürgerinitiativen haben seit Dienstag unter anderem in Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Moers demonstriert, heute ziehen sie vor den Landtag. Ihren Weg dorthin müssen sie jedoch ändern. Sie wollten heute auch am Wohnsitz der Deponiebetreiber protestieren. Das haben die Anwälte der Firma Ossendott allerdings verhindert. In der kommen Woche werden die Deponiegegner dem Umweltminister ein Gutachten eines Umweltexperten übergeben. Die genauen Werte sind noch nicht bekannt, die Bürgerinitiative spricht aber unter anderem von massiv erhöhten Bleiwerten.

Quelle: Radio KW

 

Das Kreuz mit der Deponie

Protest gegen die Mülldeponie Kamp-Lintfort in Rheinberg. Die Demonstranten befürchten, das giftiger Staub von der Deponie Eyller Berg auch nach Rheinberg weht.Foto: Markus Weißenfels

Bürgerinitiativen kämpfen gegen den Eyller Berg. Sie hoffen auf Unterstützung

Immerhin, mit einem Rheinberger haben sie gesprochen. Und das war nicht irgendein Bürger dieser Stadt, sondern gleich der Bürgermeister. Der schaute gestern bei Peter Rzempowski und seinen Mitstreitern vorbei, die auf dem Rheinberger Marktplatz über die Mülldeponie Eyller Berg informieren wollten. Eine Station von mehreren, die beiden Bürgerinitiativen, die gegen die Deponie in Kamp-Lintfort kämpfen, sind auf einem Kreuzzug. Bewaffnet mit einem großen schwarzen Kreuz ziehen Mitglieder der Interessengemeinschaft Endlager Mensch und der Bürgerinitiative Giftberg durch Kamp-Lintforts Nachbarstädte. Der Kreuzweg endet am 16. März in Düsseldorf, dort soll das Kreuz vor dem Landtag aufgestellt werden.

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Eyller Berg: "Kreuzzug" nach Düsseldorf

VON SABINE HANNEMANN

Kamp-Lintfort (RP). Heute startet die "Interessengemeinschaft Endlager Mensch" ihren Marsch gen Düsseldorf. Station machen die Aktivisten gegen die Eyller Deponie zunächst in Nachbarkommunen wie Rheinberg, Neukirchen-Vluyn und Moers.

Den Mitgliedern der "Interessengemeinschaft Endlager Mensch" ist es bitterernst. Sie machen mobil und wollen mit einer sogenannten "Stillen Demo" auf die Situation auf dem Eyller Berg aufmerksam machen. "Man muss erfinderisch sein, damit viele Menschen davon erfahren. Wir wollen endlich Taten sehen", sagt Lutz Malonek, der, wie die Anwohner auch, erst dann Ruhe geben will, wenn über die Schließung der Deponie von der Landesregierung entschieden wird.

Laut Bezirksregierung Düsseldorf kann der Betrieb der Deponie untersagt werden, wenn es um den Schutz der Allgemeinheit geht, eine Gefahr mit anderen Mitteln technischer und organisatorischer Art nicht mehr abgewendet werden kann, so die Formulierung, auf die sich Lutz Malonek und seine Mitstreiter berufen.

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