Kamp-Lintfort

Eyller Berg - zu hoch, zu steil: Stadt fordert Umlagerung der Abfälle und schnelle Schliessung der Deponie

Neue Erkenntnisse zum Eyller Berg konnte die Stadt Kamp-Lintfort jetzt im Umweltausschuss vorstellen. "Nachdem es von Seiten der Bezirksregierung Düsseldorf zunächst hieß, die aktuellen Höhendaten seien vertraulich, ist es uns jetzt über die Bezirksregierung Köln gelungen, Daten von einer Befliegung aus dem Jahr 2011 zu erhalten", berichtet Dr. Christoph Müllmann, 1. Beigeordneter der Stadt Kamp-Lintfort, im Ausschuss. "Diese Daten zeigen, dass die Sonderabfalldeponie ganz offensichtlich stark überhöht aufgeschüttet worden ist, nämlich bis zu 77m im Norden und 74,50m im Süden. Dies entspricht einer absoluten Überhöhung um 7m bzw. 9,50m gegenüber den Vorgaben des geltenden Höhenplanes von 1969, der zwei Hochpunkte von 70m und 65 m vorsieht." Weiterhin sei jetzt offenkundig, dass die Überhöhungen nicht nur punktuell, sondern grossflächig sind.

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Hier finden Sie die Niederschrift des öffentlichen Teils der Sitzung des Umweltausschusses der Stadt Kamp-Lintfort.

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Hier finden Sie die Tagesordnung zur Sitzung des Umweltausschusses am 9.9.2010 um 15:00 Uhr in Kamp-Lintfort.

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Sitzung des Umweltausschusses der Stadt Kamp-Lintfort

Am 10.6.2010 um 15:00 Uhr tagt der Umweltausschuss in Kamp-Lintfort.

Ort: Sitzungssaal 1 des Rathauses

Es werden die folgenden Drucksachen behandelt:

141 Antrag gem. § 16 BImSchG zur wesentlichen Änderung einer bestehenden Anlage zur Verwertung von Abfällen
68/1 Sachstand zum Eyller Berg und zur beantragten Abfallbehandlungsanlage
134 Sicherheitsleistungen für die Deponie Eyller Berg
135 Erneuter Antrag auf Durchführung von MILIS-Messungen im Bereich Eyller Berg

129 Antrag der Fraktion Die Linke v. 18.03.2010: Giftmülldeponie

Für die Tagesordnung klicken Sie bitte hier. Wir werden über die Ergebnisse berichten.

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Stadtspitze bietet Sartorius sachliche Zusammenarbeit an

"Gegenseitige Vorwürfe und falsche Behauptungen dienen der gemeinsamen Sache nicht"
Der Kamp-Lintforter Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt hat den Sprecher der Bürgerinitiative gegen den Eyller Berg Otto Sartorius, dazu aufgefordert, seine Blockadehaltung gegenüber der Stadtverwaltung und gegenüber dem Bürgermeister endlich aufzugeben und stattdessen gemeinsam um eine vorzeitige Schießung der Deponie zu kämpfen. „Da es in dieser Zielsetzung zwischen Herrn Sartorius und der Stadt Kamp-Lintfort doch eigentlich Einvernehmen geben müsste, bieten wir ihm erneut die konstruktive Zusammenarbeit an. Falls er dies weiterhin ablehnt, mag er doch endlich die seit Wochen angekündigte Verleumdungsklage erheben. Sonst könnte noch der Eindruck entstehen, ihm ginge es mit seinen ständig wiederholten, persönlichen Anwürfen gegen die technische Beigeordnete und gegen den Bürgermeister gar nicht um die Sache, sondern allein um öffentliche Aufmerksamkeit. Aber sicher wird sein Anwalt ihm gesagt haben, dass er mit der angedrohten Klage keinen Erfolg haben wird,“ so der Bürgermeister.

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