Presseartikel

Also doch: Giftberg ist zu hoch

Stadt führt Bezirksregierung vor und präsentiert Einmessung der Mülldeponie

Von Harry Seelhoff

Kamp-Lintfort. Ist die Giftmülldeponie Eyller Berg zu hoch? Liegt dort viel mehr giftiger Abfall, als es eigentlich sein dürfte? Wer sich den Berg ansieht, für den ist's mehr Gewissheit denn Vermutung. Aber offiziell - offiziell existierte keine Einmessung. Die Bezirksregierung Düsseldorf rückt die Daten nicht raus, da sie Teil eines gerichtlichen „Mediationsverfahrens" sind. Damit konnte und wollte sich Jürgen Roosen von der Stadt Kamp-Lintfort nicht abfinden: Gestern legten er und der Erste Beigeordnete Dr. Christoph Müllmann in der Umweltausschusssitzung die Fakten auf den Tisch.

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Demo gegen Giftberg

Zu einer Protestaktion gegen die Giftmülldeponie Eyller Berg hatte der Kamp-Lintforter Lutz Malonek am 1. Mai gerufen – und zwischen 130 und 150 Menschen demonstrierten gegen die Zustände auf der Deponie und die Bezirksregierung Düsseldorf, die als Aufsichtsbehörde für die Überwachung der Deponie zuständig ist. Malonek will weitere Demos organisieren: vom Deponie-Eingang zur Hochschule Rhein-Waal und mit der „Stillen Demo“ des Künstlers Pit Bohne auf einem Schwertransporter nach Düsseldorf ziehen.

WAZ/NRZ 03.05.2012

 

 

Eyller Berg: Tersteegen schreibt Minister Remmel

Neukirchen-Vluyn (RP). In einem offenen Brief fordert Dieter Tersteegen, Landtagskandidat der Grünen für Moers und Neukirchen, die Unterstützung von Landesumweltminister Johannes Remmel in Sachen "Eyller Berg" ein.

Angesichst eines Mediationsverfahrens, an dem weder die betroffenen Städte noch die Bürgerinitiative beteiligt werden sollen, entstehe der Eindruck, dass hinter verschlossenen Türen und ohne Einbindung der Bürger entschieden werden soll.

Tersteegen. "Das macht nicht nur mich als Bürger, BI-Mitglied und Landtagskandidat sehr betroffen, sondern es macht viele Bürger wütend und das zu recht. Lieber Johannes, bitte mache deinen Einfluss geltend, dass die Menschen vor Ort so schnell wie möglich umfassend informiert werden. Ich hoffe, dass Grün auch wirklich den Unterschied macht, auch was den Eyller Berg angeht."

Quelle: http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/moers/nachrichten/eyller-berg-tersteegen-schreibt-minister-remmel-1.2813698

 

Am 1. Mai: Demo gegen die Deponie Eyller Berg

VON CHRISTIAN SCHROEDER - zuletzt aktualisiert: 28.04.2012

Kamp-Lintfort (RP). Der 1. Mai ist traditionell der Tag, um auf die Straße zu gehen – das wollen auch die Gegner der Deponie Eyller Berg. Lutz Malonek hat einen Protestmarsch bei der Polizei angemeldet und genehmigt bekommen. "Ich rufe am 1. Mai alle Betroffenen des Eyller Berges aus Neukirchen-Vluyn, Rayen und Kamp-Lintfort zu einem Protestmarsch mit folgendem Motto auf: ,Alle Messdaten von der Bezirksregierung auf den Tisch, denn es geht uns alle an'", teilt Malonek mit. Treffpunkt ist um 11 Uhr die Ecke Eyller/Feldstraße. "Wir werden über die Eyller Straße bis hin zum Kreisverkehr der Bürgermeister-Schmelzing-Straße und wieder zurück zur Feldstraße ziehen. Fußgängergruppen, Autos und landwirtschaftliche Fahrzeuge mit themenbezogenen Spruchbändern sind dazu willkommen."

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"Zur Not ketten wir uns an"

VON PETER GOTTSCHLICH - zuletzt aktualisiert: 26.04.2012

Moers (RP). Die Bürgerinitiative Eyller Berg hat einen neuen Vorstand: Bernd Schmitz ist jetzt neben Ulrich Blauert der zweite Sprecher. Wenn die Initiative bei der Mediation nicht dabei sein darf, ruft sie zu Protestaktionen auf.

Die Bürgerinitiative (BI) Giftmülldeponie Eyller Berg hat wieder zwei Sprecher: neben Ulrich Blauert Bernd Schmitz. Beide wurden bei der Mitgliederversammlung der BI am Dienstagabend einstimmig per Akklamation gewählt. Zu stellvertretenden Sprechern wurden Herbert Bongert und Margarete Leonis ernannt.

Dem Vorstand gehören außerdem Karin Behrendt-Bongert als Schriftführerin und Kirsten Peters als Kassiererin an. Bei der Versammlung war deutlich zu spüren, dass die BI, die vor allem aus Rayenern besteht, stärker in Kamp-Lintfort aktiv werden will. So fand die Versammlung in der Hochschulstadt statt, genauer gesagt im katholischen Gemeindehaus Gestfeld an der Rundstraße.

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